Rund um Auslandsaufenthalte

Auslandsaufenthalte im Arbeitszusammenhang werden immer häufiger - und bedeuten dabei für viele Menschen einen Einschnitt in ihr bisherigers, gewohntes Leben. Die Bandbreist der Konstellationen ist weit: Einzelne mehrmonatige Auslandsreisen kommen ebenso vor wie regelmäßige Kurzaufenthalte in einem oder verschiedenen Ländern; manche verschlägt es in ein rihiges, geordnetes Arbeitsumfeld und andere in die Krisenregionen unserer Welt.

Gute Arbeitsgeber kümmern sich um Organisatorisches wie eine Wohnung und die EInführung in dne neuen Kollegenkreis, praktische Orientierung in den ersten Tagen und geben vielleicht auch einen Vorbereitungskurs in sprachlicher oder kultureller Hinsicht. Was jedoch auf persönlicher Ebebe mit dem Auslandsaufenthalt verbunden ist, was er für individuelle Beziehungen und Lebensplanungen bedeutet, welche Ängste und auch positive Erwartungen durch ihn geschürt werden, müssen die meisten Reisenden alleine reflektieren.

Mehr als zehn Jahre lang habe ich Menschen durch verschiedene Phasen ihrer Auslandsaufenthalte begleitet und selbst mehrfach im Ausland gelebt und gearbeitet. Dabei habe ich die Erfahrung gemcht, dass angeleitete Reflexion äußerer und innerer Geschehnisse und der gezielte Austausch mit Anderen, die in derselben Situation stecken, von den meisten Menschen als hilfreich und klärend empfunden wird. Dies gilt sowohl für die Zeit vor der Abreise, während des Aufenthalts selber wie auch nach der Rückkehr nach Deutschland, die für überraschend viele Menschen eine Veränderungsphase im Hinblick auf Lebensziele, soziales Umfeld oder Karrierewünsche bedeutet. Und es wird umso wichtiger, wenn unvorhergesehene und/oder schwierige Ereignisse auf persönlicher Ebene hinzukommen, mit denen man in fremder Umgebung und ohne die gewohnten und erprobten Unterstützungsnetzwerke umgehen muss oder musste.


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